Ein Sammlungsprojekt am Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma in Heidelberg
Das Projekt „Das vergessene Gedächtnis“ sammelt und bewahrt Objekte, die von Geschichte und Kultur von Sinti und Roma in Europa während des Holocaust bis heute erzählen. Alltagsgegenstände, Briefe, Möbel und Dokumente werden konserviert und für nachfolgende Generationen erhalten. Videointerviews mit Zeitzeug:innen und „Zweitzeug:innen“ werfen Schlaglichter auf die Biografien der Menschen hinter den Dingen. Gefördert wird das Vorhaben von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) und dem Bundesministerium der Finanzen (BMF) im Rahmen ihrer Bildungsagenda NS-Unrecht, die eine gesellschaftliche Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus in einer Zeit sich wandelnder Erinnerungskultur stärken soll.